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Liebe in Noten und Texten auf lateinamerikanisch. Das erste Bolero Festival in Berlin am Valentinstag ist eine Ode an die Liebe auf lateinamerikanische Art.
Romantik, Hingabe, Leidenschaft – der Bolero vereint die ganz großen Gefühle in einem einzigen Lied, in einem einzigen Tanz. Dort, wo der Bolero auftaucht, wird er geliebt, neu interpretiert und weiterentwickelt, und nirgendwo ist er so erfolgreich wie in Lateinamerika. Dort gilt er als kollektives Kulturgut, das über alle Grenzen hinweg die Menschen - wenigstens für die Minuten eines Tanzes - vereint.
Das Festival will mit der Fusion von verschiedenen künstlerischen und gestalterischen Ausdrucksformen dem Publikum das Gefühl und die Bedeutung dieser so beliebten Gattung Lateinamerikas näher bringen. Speziell für diesen Event werden musikalische Formate, Arrangements und Kompositionen kreiert, wie z. B. Mariachimusik mit Perkussion, Klavier oder elektronischem Bass oder Boleros die von einem Charanga-Orchester interpretiert werden. Auch die Moderation hat einen ganz speziellen Charakter.
Der Bolero ist eine der einflussreichsten kulturellen Ausdrucksformen Lateinamerikas. Er ist die Musik der Verführung und des Begehrens, der Nähe und der Abwesenheit, in der sich die idealisierte Liebe und die enttäuschte Leidenschaft vereinen, die man häufig den tropischen Ländern zuschreibt. Ursprünglich bezeichnet der Begriff Bolero einen spanischen Stil, der vor über 300 Jahren auf den Baleareninseln entstand. Er erinnert uns auch an den “Bolero” des französischen Komponisten Maurice Ravel, inspiriert durch das spanische Original. Unser Bolero, der aus Kuba und Mexiko, ist jedoch eine romantische Melodie, die die Lateinamerikaner dazu einlädt, sich ihren Gefühlen zu überlassen.
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